Ist modifizierte Stärke glutenfrei? Meistens, und das Etikett sagt dir, wann nicht
Meistens ja. Modifizierte Stärke ist Stärke, die so behandelt wurde, dass sie beim Kochen besser funktioniert: dickere Soßen, stabile Füllungen, glatte Dressings. Meist stammt sie aus Mais, Kartoffeln oder Tapioka, die von Natur aus glutenfrei sind.
Wenn sie aus Weizen kommt
Dann muss es auf dem Etikett stehen. In der EU muss Weizen in der Zutatenliste genannt und hervorgehoben werden, zum Beispiel „modifizierte Weizenstärke“.
In der Praxis heißt das: Nennt weder die Zutat noch ein Allergenhinweis Weizen, stammt die Stärke nicht aus Weizen. Steht dort „modifizierte Weizenstärke“, stammt sie aus Weizen, und das Produkt passt nur, wenn es als glutenfrei gekennzeichnet ist.
Weizenstärke ist ein eigener Fall
Manche glutenfreien Lebensmittel in Europa werden mit speziell aufbereiteter Weizenstärke gemacht, deren Glutengehalt auf höchstens 20 mg/kg gesenkt ist. Diese Produkte tragen eine Glutenfrei-Kennzeichnung, und nach der richtest du dich.
Zum Weiterlesen
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- Hafer und Weizenstärke in glutenfreien Lebensmitteln
- Ist Mais glutenfrei?
- Label Lab: Zutatenliste prĂĽfen
Quellen: EU-Verordnung 1169/2011 (Anhang II), EU-Verordnung 828/2014, Coeliac UK, Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG), Codex Alimentarius (glutenfrei = höchstens 20 mg/kg). Geprüft am 28. September 2026. Wir informieren, wir stellen keine Diagnosen: Bei medizinischen Fragen entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt.
GeprĂĽft nach der HTGF-Methodik: jede Aussage belegt, jeder Eintrag gestuft und datiert. Dieser Artikel ist praktische Orientierung, keine medizinische Beratung.
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